19.November 2016: Aktionstag gegen Galeria Kaufhof in Bonn, Bremen und Frankfurt!

Am 19. November 2016 wurden wieder in mehreren deutschen Städten Aktionen gegen den illegalen Verkauf von Waren aus den besetzten palästinensischen Gebieten bei Galeria Kaufhof durchgeführt sowie Informationen zur weltweiten BDS-Kampagne bereitgestellt.

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19. November 2016: BDS-Inspektion bei Galeria Kaufhof Bonn

In Bonn fand nach den beiden BDS-Inspektionen im November 2015 und März 2016 nun die 3. Inspektion durch die BDS-Gruppe Bonn statt.

Ähnliche Aktionen fanden in Frankfurt und Bremen statt, hier der Bericht aus Bremen: http://nahost-forum-bremen.de/?p=3775#more-3775

Und hier der Bericht aus Frankfurt:

Am letzten Samstag haben wir, 8 Aktive vom Palästina Forum Nahost Frankfurt, in der B-Ebene der Hauptwache (Frankfurter Einkaufs-Zentrum) vor dem Kaufhof-Eingang einen BDS-Infostand gemacht. Resonanz: mäßiges Interesse, keinerlei aggressive Reaktionen, einzelne interessierte Gespräche und Diskussionen.
Ich war ganz zufrieden, dass wir uns mit unserem Thema so ans allgemeine Publikum gewendet haben, mit einem konkreten Vorschlag, wie man etwas machen kann als Konsument. Es war ein Anfang in der richtigen Richtung.“

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19. November 2016: Aktionstag gegen Galeria Kaufhof in Frankfurt

In Bonn wurden bei der BDS-Inspektion auch dieses Mal wieder zahlreiche Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, Ostjerusalem und den Golanhöhen im Sortiment von Galeria Kaufhof gefunden.

Inspektionsliste Kaufhof Bonn November 2016

Mit dem Vertrieb dieser Produkte unterstützt Galeria Kaufhof den Raub palästinensischen Landes und anderer Ressourcen sowie die Verdrängung von Palästinensern durch israelische Siedler. Außerdem sind diese Waren mit irreführenden Angaben über Hersteller und Herkunft versehen und verletzen damit zusätzlich EU-Recht. Die von der EU jetzt mit mehr Nachdruck geforderten klaren Herkunftsangaben zu diesen Produkten reichen aber nicht aus, weil dadurch ihr Import nicht ausgeschlossen wird.
Das Völkerrecht gebietet vielmehr ein Importverbot, weil sich die am Handel mit diesen Produkten beteiligten Firmen zu Komplizen der Stabilisierung und des Ausbaus der illegalen Siedlungen machen.

Der Geschäftsführer von Galeria Kaufhof verwies die 3 Inspektionsteams recht zügig des Hauses und versuchte, sich Diskussionen über die Rechtmäßigkeit des Verkaufs der genannten Produkte zu entziehen. Ihm wurde ein Anschreiben mit rechtlichen Anmerkungen zur BDS-Inspektion überreicht. Dieses Schreiben wird auch an die Konzern-Zentrale nach Kanada geschickt werden.

19. November 2016: BDS-Inspektion bei Galeria Kaufhof Bonn

Rechtliche Anmerkungen zum illegalen Import und Vertrieb von Produkten aus den von Israel völkerrechtswidrig angeeigneten Gebieten.

Im Anschluss an die Inspektion verteilten die Mitglieder der BDS-Gruppe Bonn Flyer vor dem Haupteingang von Galeria Kaufhof, um die Kunden über die illegale Verkaufspraxis aufzuklären. Kaufhof-Flyer-2016

Die Verteilung dieser Flyer vor Galeria Kaufhof wird die BDS-Gruppe auch im nächsten Jahr regelmäßig fortsetzen.

19. November 2016: BDS Bonn verteilt Flyer vor Galeria Kaufhof

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