Kampagne gegen Farid Esack in Hamburg

Nach dem erfogreichen Vortrag von Farid Esack in Bonn vor mehr als 60 Zuhörern in der Kath. Familienbildungsstätte wurde eine Veranstaltung im Hamburger Rathaus aufgrund von Interventionen  von  DIG und CDU abgesagt.     Artikel von Daniel Bax

BDS Hamburg hat dazu einen Leserbrief an das Hamburger Abendblatt geschrieben:

Liebe Freund*innen,
kaum ist Esack abgereist, geht eine massive Kampagne gegen BDS und ihn los. Das Hamburger Abendblatt, als einflussreichste Hamburger Zeitung veröffentlicht heute den nachstehenden Artikel. Wieder wird über Farid geredet, aber nicht mit ihm.
Deswegen hat BDS Hamburg folgenden Leserbrief ans Abendblatt zur Veröffentlichung geschickt:

„Wir bedauern sehr, dass die Grünen nicht den Mut hatten, Prof. Farid Esack im Rathaus zu Wort kommen zu lassen. Prof. Farid Esack hat am Montag auf einer Veranstaltung von BDS Hamburg zum Thema „Israel und Apartheid – wie gültig sind Vergleiche?“ vorgetragen. Auch auf dieser Veranstaltung hat sich Farid Esack eindeutig gegen den Antisemitismus ausgesprochen. „Antisemitismus ist Rassismus. Und damit haben wir in Südafrika sehr viel Erfahrung,“ so Esack. Gerade auf Grund der positiven Erfahrungen des damaligen weltweiten Boykotts des Apartheidregimes in Südafrika hat die palästinensische Zivilgesellschaft zum gewaltlosen Boykott gegen Israel aufgerufen, damit es endlich UN-Resolutionen anerkennt und den Menschenrechten gegenüber den Palästinensern nachkommt. Kein Mensch hatte beim Boykott gegen Südafrika in den 80er Jahren behauptet, der Boykott richte sich gegen die Südafrikaner und sei rassistisch. Deswegen ist auch jede Behauptung, wie die des CDU-Abgeordneten Ovens die BDS-Bewegung knüpfe an die rassistische Parole „Kauft nicht bei Juden!“, absurd. Der gewaltlose Boykott als Kritik an der israelischen Politik sollte auch in Deutschland diskutierbar sein und nicht ausgegrenzt oder sogar kriminalisiert werden. Und ein Letztes, es wäre schön, wenn man nicht nur über Prof. Esack redet, sondern auch direkt mit ihm geredet hätte.“ (BDS HAMBURG)

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