Achtung verschoben auf 04.02.2019! „Israels rechte Freunde in Europa und den USA“

Achtung: Der Vortrag ist verschoben auf den 4. Februar, 19 Uhr! Ort wird zeitnah bekannt gegeben!

Hier ein Hinweis auf eine interessante Veranstaltung der Palästinensischen Gemeinde Bonn:

Palästinensische Gemeinde Bonn

Dr. Shir Hever ist politischer Ökonom. Er arbeitet als Forscher und Journalist und hat zwei Bücher über die israelische Besatzung in Palästina geschrieben.

Schon seit mehr als 70 Jahren verletzt Israel systematisch das Völkerrecht und wird dabei von den USA und Europa mehr oder weniger offen unterstützt. Die Apartheid- und Kolonialpolitik Israels hat in den USA nicht nur starke jüdische Lobby-Organisationen. Zunehmend nehmen auch rechte evangelikale Christen Einfluss auf Washington. Rund ein Viertel der US-Amerikaner bezeichnen sich heute als evangelikale Christen, die in den letzten 20 Jahren immer mehr Einfluss gewonnen haben. Sie gelten als die treibende Kraft hinter der US-amerikanischen Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt.

Auch in Europa stellt sich die Rechte hinter Israel. Im Jahr 2010 verabschiedeten Vertreter der extremen Rechten aus Österreich, Belgien, Schweden und Deutschland eine sog. „Jerusalemer Erklärung“, in der Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet wird, die ein „Recht auf Selbstverteidigung“ gegen den „fundamentalistischen Islam“ habe.
Israels rassistischer Umgang mit Flüchtlingen, AraberInnen und MuslimInnen wird von der extremen Rechten in Europa besonders gern zur Legitimierung ihrer Politik eingesetzt. Der Hass auf Flüchtlinge, Araber und MuslimInnen ist auch die Basis einer anderen weltweit aktiven rechten Gruppierung, der „Alt-Right“-Bewegung, die enge Beziehungen mit der israelischen Rüstungsindustrie unterhält.

Die bisher wirksamste Waffe der „Israel-Lobby“ war die „Antisemitismus“-Beschuldigung, die gegen jeden eingesetzt wird, der Israels Politik kritisiert. Doch diese Waffe nutzt sich immer mehr ab – und vermag es nicht mehr, die wachsende Unterstützung für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser zu stoppen. Daher fordern wir:

-Schluss mit den illegalen Siedlungen, der Besatzung der Westbank und der Belagerung Gazas!
-Abriss aller Mauern und Zäune in der Westbank und um Gaza!
-Vollständige Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger Israels!
-Anerkennung des Rechts der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr!

Veranstalter: Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn

Unterstützer: Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V., Bonner Jugendbewegung, BDS-Gruppe Bonn, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd e.V., Frauenwege Nahost

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