Palästinensische Filmtage in der Brotfabrik vom 27. bis 30. November

Pressemitteilung der Palästinensischen Gemeinde Deutschland – Bonn:

Anlässlich des Internationalen Tages der Solidarität mit Palästina der Vereinten Nationen veranstaltet die Palästinensische Gemeinde Bonn auch in diesem Jahr wieder palästinensische Filmtage in Kooperation mit der Bonner Kinemathek. Die UN erklärten im Jahr 1977 den 29. November zum Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Dies geschah zur Erinnerung an die Resolution der UN aus dem Jahre 1947 mit der damals Palästina geteilt wurde. https://www.un.org/en/observances/International-day-of-solidarity-with-the-palestinian-people

Der Schwerpunkt der Filmtage liegt in diesem Jahr auf dem Gazastreifen, der trotz der katastrophalen Lage dort immer mehr aus dem Blickfeld der Medien gerät.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 27. November 2019 um 19.00 Uhr der Film „GAZA“ von Garry Keane und Andrew Mc Connell.  Über einen Zeitraum von vier Jahren, zwischen 2014 und 2018, dokumentiert dieser Film das Leben und den Werdegang einiger Bewohner Gazas, die in ihrer schier aussichtslosen Lage die Hoffnung nicht verloren haben.

Am Freitag, 29. November 2019 um 19:00 Uhr folgt „The Fading Valley“ von Irit Gal und Ivonne Mansbach. Der Film zeigt die Herausforderungen, vor denen die palästinensischen Bauern im Jordantal in der Westbank stehen, deren Brunnen geschlossen wurden und die nun mit Wassermangel zu kämpfen haben, während die Vorräte unterirdisch auf das Land israelischer Sieder umgeleitet werden. Im Anschluss steht Daphne Banai, Mitglied von Machsom Watch für eine Skype-Diskussion zur Verfügung.  Machsom Watch ist eine Gruppe israelischer Frauen, die israelische Checkpoints beobachtet.

Zum Abschluss wird am Samstag, 30. November 2019 um 18:30 Uhr den Film „Wir sind hier. Vorhang auf für Gaza“ von Sabrina Dittus gezeigt. Die Filmemacherin begleitete sieben junge Schauspielerinnen und Schauspieler in Gaza. Hautnah erlebt man, was es bedeutet, als junger Mensch in Gaza zu leben, unter Besatzung, Abriegelung und mit drei Kriegen in fünf Jahren. Im Anschluss steht Abed Shokry für eine Skype-Diskussion zur Verfügung. Dr. Abed Shokry hat in Deutschland studiert und promoviert und lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Gaza.

Die Filmvorführungen finden im Kino in der Brotfabrik, Kreuzstr. 16, 53225 Bonn statt. Der Eintritt kostet 7 € / 6 € ermäßigt.

 


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