Hamburgische Bürgerschaft lehnt CDU-Antrag zur Verurteilung von BDS als antisemitisch ab!

Am 1. März 2017 hat die Hamburgische Bürgerschaft einen Antrag der CDU-Fraktion zur Verurteilung von BDS als antisemitisch abgelehnt.

Antrag CDU-Fraktion

Stattdessen wurde ein Antrag der Regierungsparteien SPD/Grüne angenommen, in dem die BDS-Bewegung abgelehnt wird, die ausdrückliche Qualifizierung „antisemitisch“ aber vermieden wird.

Antrag von SPD/Grüne

Inhaltlich steht in  der Resolution der Bürgerschaft nicht viel Neues, sie bezieht sich im Wesentlichen auf die  Erklärung des Beirats der Akademie der Weltreligionen (AWR) vom 14. Februar 2017.

Erklaerung des Beirats der Akademie der Weltreligionen

Offener Brief an die AWR

BDS-Hamburg veröffentlichte zur Verabschiedung der Resolution in der Hamburgischen Bürgerschaft eine Presseerklärung und eine „ungehalte Rede vor der Bürgerschaft“.

Presseerklärung von BDS-Hamburg

„Ungehaltene Rede vor der Bürgerschaft“

Die Vorgänge in der Hamburgischen Bürgerschaft folgten auf die massiven Interventionen gegen die Gastprofessur von Farid Esack in Hamburg. Diese reihen sich in weltweite Versuche ein, die BDS-Bewegung zu sabotieren. Prof. Illan Pappe hat dazu eine Erklärung abgegeben.

Prof. Ilan Pappé, University of Exeter, UK

BDS-Hamburg hat eine Dokumentattion des Vorgangs erstellt:

Dokumentation Farid Esack Hamburg

Ebenso das Nahost-Forum Bremen

Nahost Forum Bremen

 

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